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Hinweiskasten EU-R 03/2013, Seite 13. Anlässlich des Euregio-Trefftags hielt Dr. Markus Pauly auch einen Vortrag mit dem Titel:
„Die neue Verordnung über Anlagen zum Umgang mit Wassergefährdenden Stoffen (AwSV) / PDF-Datei)“.
Extraktion mit Wasserstoff - Ein besonders interessanter technischer Fachvortrag beschäftigte sich mit dem Recycling von Seltenen-Erden-Magneten. Gastreferent war Dr. Allan Walton von der Universität Birmingham, England. Seltene-Erden-Magneten sind wichtige Komponenten von CD-/DVD-/Blue-ray-Laufwerken. Walton präsentierte hier eine neue Technologie zur Extraktion von NdFeB (eine Legierung aus Neodym, Eisen, Bor mit der Zusammensetzung Nd2Fe14B), die an der Universität Birmingham entwickelt wurde. NdFeB ist ein Werkstoff zur Herstellung von Dauermagneten. In Hard-Disk-Laufwerken ist der Magnet Bestandteil des sogenannten Spindelmotors. Der Extraktionsvorgang erfolgt bei Raumtemperatur unter Einsatz von Wasserstoff (1 bar H2): NdFeB wird aus dem Magneten gelöst und in weiteren Prozessen zu Nd2Fe14B aufbereitet.
Detaillierte Beschreibung der Methode (Grafiken) auf Englisch / PDF-Datei. (EU-R 02/2013, Seite 11).
BDSV: Die Chance einer KrWG-Reform ist denkbar gering - "Die Bundesregierung sieht derzeit weder Gesetzeslücken noch Nachbesserungsbedarf hinsichtlich des am 1. Juni 2012 in Kraft getretenen Gesetzes." Dieser Kernsatz ist in der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage verschiedener Abgeordneter der Fraktion Die Linke vom 17. Dezember 2012 zu entnehmen. Unmittelbar veranlasst worden war die Kleine Anfrage durch Beschwerden von Sinti und Roma. Durch das Kreislaufwirtschafts-Gesetz (KrWG), insbesondere durch die Regelungen über die gewerbliche Sammlung, seien ihre beruflichen Existenzen gefährdet, heißt es darin. Der Bundesregierung lägen dazu jedoch "keine Erkenntnisse" vor. (EU-R 02/2013, Seite 3)
Die Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion Die Linke mit den Antworten der Bundesregierung.
Was neue CFK von alten unterscheidet - Leichtbaustrukturen aus Duroplasten mit eingebetteten Kohlenstofffasern haben sich bewährt. Dennoch suchen die Hersteller von Flugzeugen, Automobilen oder Rotorblättern für Windenergieanlagen nach Alternativen, die sich schneller, höher automatisiert und kostengünstiger herstellen lassen. Carbonfaserstrukturen mit thermoplastischer Matrix erfüllen diese Anforderungen sowohl technologisch als auch ökonomisch. Exakt am Übergang von der Forschung in die Fertigung startet die Messe Bremen zusammen mit dem Faserinstitut Bremen die Kongressmesse ITHEC. (EU-R 09/2012, Seite 24) PDF-Datei
Ressourcenschonung am Beispiel von Photovoltaikmodulen - Die rasche Entwicklung der Installation von Photovoltaikmodulen in einigen wirtschaftlich wichtigen Staaten, in Europa vor allem in Deutschland, lassen einen sprunghaften Anstieg des Anfalls gebrauchter Module erwarten. Für 2030 wird für die Europäische Union ein Anfall von 130.000 Megagramm pro Jahr prognostiziert. Mit einer durchschnittlichen Lebensdauer von 25 Jahren besteht für die Hersteller bis heute nur mäßiger Druck, sich um eine ordnungsgemäße Entsorgung der Module nach Ablauf der Lebensdauer zu kümmern. Die Initiative PV Cycle, ein Zusammenschluss von Herstellern, die sich zur Rückführung von PV-Modulen und einer Recyclingquote von 85 Prozent der eingesammelten Module verpflichtet haben, geht davon aus, dass bis 2020 lediglich etwa 18.000 Megagramm aus dem endverbrauchernahen Bereich als Abfall in der Europäischen Union anfallen. (EU-R 08/2012, Seite 25) PDF-Datei
Besser spät als nie - Polen will die EU-Richtlinie zur Abfallbehandlung von 2008 nun endlich in nationales Recht umsetzen, effektive Entsorgungsstrukturen aufbauen und das Recycling fördern, und dadurch hohe Strafzahlungen an Brüssel gerade noch vermeiden. Anscheinend braucht es immer Druck und eine Drohkulisse, damit sich etwas ändert. Erst jetzt, wenn es an den Geldbeutel geht, der Hahn für Subventionen zugedreht werden könnte und potenzielle Investoren potenzielle Projekte leicht zum Platzen bringen könnten, reagiert die polnische Regierung. Vier Jahre sind seit Inkrafttreten der EU-Abfallrahmenrichtlinie schon ins Land gegangen, geschehen ist indes in Polen nur und offensichtlich zu wenig. (EU-R 07/2012, Seite 5) PDF-Datei
Der Markt für Sekundärrohstoffe 2011/2012 - Im Rahmen seiner Bilanzpressekonferenz (siehe auch EU-R 04/2012, Seite 10) in Bonn hat der bvse die Marktberichte der vom Verband vertretenen Stoffströme vorgestellt - ein Gesamtblick über den Sekundärrohstoffmarkt 2011 mit Prognose für 2012: Altpapier, Altkunststoffe, E-Schrott, Ersatzbrennstoffe, Altholz, Altglas, Altfahrzeuge, Gefährliche Abfälle/Sonderabfälle, Bioabfälle/biogene Abfälle, Altöl, Alttextilien, FE-Schrott. (EU-R 04/2012, Seite 39) PDF-Datei
Dynamik nach langer Stagnation - Die Nutzung von Abfällen für die Generierung von Strom und Treibstoffen entwickelt sich in den USA zum Wachstumssegment. Gefragt sind innovative Technologien, vor allem zur Weiterverarbeitung von Deponiegasen, sowie Strategiepartnerschaften. Zahlreiche Triebfedern verhelfen dem US-amerikanischen Markt für die Energiegewinnung aus Abfallstoffen derzeit zu einem Höhenflug, darunter finanzielle Anreize durch staatliche Förderprogramme, volatile Preise für Erdgas und -öl sowie bahnbrechende Technologien. Hinzu kommt, dass laut dem Marktforschungsunternehmen Frost & Sullivan viele Mülldeponieanlagen ihre Kapazitätsgrenzen fast erreicht haben und somit der Druck auf die Betreiber, diesem Trend entgegenzuwirken, steigt. Im Marktsegment der Generierung von Energie, die in Waste-to-Energy-Anlagen gewonnen wird, ist nach langer Stagnation wieder eine Dynamik zu verzeichnen. Wheelabrator Technologies, ein Tochterunternehmen der Waste Management Inc., errichtet derzeit die erste Anlage in den USA seit zehn Jahren. (EU-R 03/2012, Seite 16) PDF-Datei
Umsetzung der REACH-und GHS-Verpflichtungen in der Recyclingwirtschaft - Unter dieser Überschrift hat die Fachtoxikologin Dr. Dipl. Chem. Beate Kummer, Kummer:Umweltkommunikation GmbH, einen wissenschaftlichen Beitrag veröffentlicht. Nach einer allgemeinen Einführung zu REACH und damit zur Registrierung, Bewertung und Zulassung von chemischen Stoffen werden in diesem Kontext das Abfallendeverfahren, die Anforderungen an die Produktqualität und Qualitätssicherung sowie die Abfallentsorgung infolge der neuen europäischen Gefahrstoffverordnung GHS (Globally Harmonized System of Classification and Labelling of Chemicals) diskutiert und die möglichen Konsequenzen für die Recyclingbranche eingehend beleuchtet. (EU-R 02/2012, Seite 4) PDF-Datei
Need for Intelligent Recycling - “We are definitely in the most volatile of all worlds,” declared Professor Philippe Chalmin of the Paris-Dauphine University in launching the follow-up to his survey of the world markets for recovered and recycled commodities. Speaking in Munich at the latest Autumn Convention of the Bureau of International Recycling (BIR), Professor Chalmin argued that prices have fallen for many commodities in recent months but remain at “very high levels” in certain instances. He noted in particular the high values retained by the main LME metals. Focusing also on the divergence in economic performance around the globe, Chalmin underlined that OECD nations were experiencing relative stagnation whereas the economies of emerging countries were continuing to “ride high”, leading to overall growth which would entail increased investment in commodity production. With resources limited in many instances, there would be “a need for more investment in intelligent recycling.” Chalmin identified China as key to the development of markets for a significant number of recyclables, including recovered paper and non-ferrous scrap. He warned that, at some future point, a crisis would also befall China, and that the commodity markets, both primary and secondary, would be first in feeling the effects. Read the whole BIR-commissioned report (EU-R 12/2011, Seite 41) PDF-Datei
UK: Fall in Wood Waste Arisings - Wood waste arisings in the United Kingdom have fallen by 10 per cent since 2007, WRAP’s Wood Market Situation Report has revealed. / Weniger Holzabfälle in Großbritannien - Seit 2007 ist das Holzabfall-Aufkommen im Vereinigten Königreich um zehn Prozent von 4,5 Millionen Tonnen auf 4,1 Millionen Tonnen gesunken. Die Auftragssituation im britischen Bausektor und bei den Herstellern von Möbeln hat sich in dieser Zeitspanne verschlechtert, sodass die Nachfrage nach Altholz allgemein von 1,2 Millionen Tonnen im Jahr 2007 auf 1,1 Millionen Tonnen im Jahr 2010 zurückging. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Marktstudie der gemeinnützigen britischen Non-Profit-Organisation WRAP (Waste & Resources Action Programme), die hier von einem Dominoeffekt spricht, der sich auf verschiedene Branchen auswirkt. (EU-R 09/2011, Seite 34) PDF-Datei
Aufkommen und Behandlung von Siedlungsabfällen - Das Abfallaufkommen in Europa ist zurückgegangen und hat sich seit 2002 bei etwa 520 Kilogramm pro Kopf eingependelt. Eine neue Eurostat Publikation beschreibt die Entwicklung des Abfallaufkommens und der Behandlung von Siedlungsabfällen in der Zeit von 1995 bis 2009. Sie schließt eine Prüfung der Hinweise über die Entkopplung, das heißt die Aufhebung der Verbindung zwischen der Zunahme des materiellen Wohlstands und dem Abfallaufkommen, ein. Darüber hinaus werden die unterschiedlichen Strategien der Länder zur Abfallbehandlung dargestellt. (EU-R 08/2011, Seite 43) PDF-Datei
Gefährdung eines funktionierenden Systems - Auch der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) steht bekanntlich dem neuen Kreislaufwirtschaftsgesetz kritisch gegenüber (siehe EU-Recycling, Ausgabe 05/2011) und hat dazu jetzt extra ein Positionspapier veröffentlicht, um weiter auf seine Vorbehalte aufmerksam zu machen. Sollte der Regiegierungsentwurf in seiner jetzigen Form, das heißt ohne Korrekturen im parlamentarischen Gesetzgebungsverfahren übernommen werden und in Kraft treten, sei eine massive Aushöhlung und Gefährdung der kommunalen Abfallwirtschaft mit unabschätzbaren finanziellen Folgen für die Kommunen zu befürchten. Private Entsorgungsunternehmen, so der VKU, könnten über gewerbliche Sammlungen die „Rosinen“, die werthaltigen Stoffe aus den Abfällen, „herauspicken“, während die teure Restmüllentsorgung an den Kommunen hängen bleiben würde. (EU-R 06/2011, Seite 7) PDF-Datei
Flanders: Landfill is the last option - Targets for household waste achieved. The MIRA Flanders Environment Indicator Report is wrapped in a new cover every year, but the content is familiar: a selection of environmental indicators with the latest data that encompass the entire field of the environment. (EU-R 04/2011, Seite 39) PDF-Datei
RESOLAR Projekt abgeschlossen - Die Photovoltaikindustrie erlebt einen wahren Boom, doch sie erzeugt auch Abfall. Eine Studie der Firma Ökopol (Hamburg) ging 2007 noch davon aus, das jährlich zwischen 3.500 und 4.000 Tonnen Altmaterial in Europa zu entsorgen sind und allein bis 2010 die Mengen um das Zehnfache ansteigen werden. Für das Jahr 2030 wurden bis zu 130.000 Tonnen prognostiziert. Dies zu verifizieren, aktuelle Rücknahmemengen und deren Herkunft zu ermitteln sowie Aussagen über eine optimale Entsorgung zu machen, war das Ziel des Projekts RESOLAR, das von der Hellmann Process Management GmbH & Co. KG und der Kummer:Umweltkommunikation GmbH unter Förderung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) durchgeführt wurde. Mit interessanten Ergebnissen! ( EU-R 03/2011, Seite 5) PDF-Datei
Klein, aber groß im Recycling - Die Schweiz besitzt ein exzellentes Abfallwirtschaftssystem und weist weltweit mit die höchsten Recyclingquoten auf. Trotzdem müssen Deponien ausgebaut und Sondermülldeponien saniert werden. Kapazitäten bestehen aktuell auch für die Verwertung von Schlacke und Filterasche. Bis in die 1990er Jahre wurde der Müll im Land noch größtenteils deponiert. Mittlerweile gilt die Maxime: alles, was möglich ist, zu recyceln, und alles, was übrig bleibt, zu verbrennen. Allerdings lag das Abfallaufkommen pro Kopf 2008 mit 733 Kilogramm und 2009 mit 706 Kilogramm deutlich über dem EU-Durchschnitt. Von den knapp 5,5 Millionen Tonnen an Siedlungsabfällen im Jahr 2009 wurde rund die Hälfte separat gesammelt und recycelt. Für Glas, Aluminium- und Stahlblechdosen, Papier und PET-Verpackungen existieren verbindliche Mindestquoten für die Wiederverwertung, die regelmäßig übertroffen werden. (EU-R 03/2011, Seite 32) PDF-Datei
Der Wendepunkt wurde eingeläutet - Die Kunststoffbranche erholt sich erstaunlich schnell von dem schweren Krisenjahr 2009. Ein wichtiger Indikator dafür war die K 2010 in Düsseldorf. (SR 12/2010, Seite 23) PDF-Datei
Vorbildliche Recycler: In Schweden befinden sich Abfallvermeidung, Wiederverwertung und „Waste to Energy“ auf einem hohen Niveau. Die lokalen Branchenunternehmen gelten als innovativ. Für deutsche Ausrüster und Dienstleister sind die Geschäftschancen in der gut entwickelten schwedischen Entsorgungsbranche begrenzt. Bedarf besteht vor allem an technischen Innovationen und in ausgewählten Bereichen des Anlagenbaus. (SR 11/2010, Seite 18) PDF-Datei
Alles andere als Ersatz: Ersatzbrennstoffe (EBS) erfreuen sich steigender Nachfrage. Verwertet werden sie zusammen mit konventionellen Brennstoffen in der sogenannten Mitverbrennung, vor allem in Zement-, Kalk-, Braunkohle- und Industriekraftwerken, aber auch als spezieller Brennstoff in EBS-Kraftwerken. Die Mitglieder des Vereins Deutscher Zementwerke setzen sie bereits in über 58 Prozent zur thermischen Energiegewinnung ein. Einblicke in die Praxis und Praxisbeispiele bietet das Kapitel „Ersatzbrennstoffe“ in einem erschienenen Band über Erneuerbare Energien. (SR 11/2010, Seite 23) PDF-Datei
HWWI-Studie zur Verpackungsverordnung - Marktliberalisierung und Reform sind dringend notwendig: Laut einer aktuellen Studie des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI) ist dringend eine grundlegende Reform der Verpackungsverordnung notwendig, die in Deutschland derzeit die ordnungsgemässe Rücknahme und Entsorgung von Verpackungsabfällen reguliert.
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