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Neue HVB-Studie zur Energieversorgung im 21. Jahrhundert -
Der Anteil Erneuerbarer Energien an der gesamten Stromerzeugung wächst stärker als noch
im November 2007 erwartet.
Von Marc Szombathy

Die HypoVereinsbank (HVB) und das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) haben in der zweiten Auflage ihrer Studie „Power für Deutschland – Energieversorgung im 21. Jahrhundert“ ihre Prognose für die durch den Ausstieg aus der Kernenergie mögliche Stromlücke von 16,5 Prozent auf 15,5 Prozent nach unten revidiert. Erneuerbare Energien werden im Energie-Szenario 2020 den Ausfall an Stromerzeugung deutlicher kompensieren können ...

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„Recycling through the ages“
Buchvorstellung von Dr. Jürgen Kroll, EU-Recycling

Lautet der Titel des Buches, das das Bureau of International Recycling (BIR) anlässlich seines sechzigsten Geburtstags veröffentlicht hat. Verfasst ist es von Alfred Nijkerk, der beinahe 50 Jahre lang Bücher und Magazine mit Schwerpunkt Recycling veröffentlichte. Die farbige 52-seitige Broschüre umfasst 35 Abbildungen und richtet sich an ein breites Publikum. Sie schlägt einen historischen Bogen von der Wiederverwendung von Materialien bis zum industriellen Recycling durch den Menschen, ohne das unsere natürlichen Ressourcen an Metallen inzwischen weitgehend erschöpft wären ...

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Runderneuerte Reifen – preiswert und schlecht?
Reifen, die nach dem ersten Leben eine neue Lauffläche erhalten haben,
leiden unter einem schlechten Image.

Von Brigitte Weber

Wer sich für Abfallvermeidung einsetzt, müsste eigentlich bevorzugt zu runderneuerten Pneus greifen, schon allein aus Kostengründen. Ein Autofahrer bezahlt für sie nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft industrieller Runderneuerer (AiR) in der Regel bis zu 40 Prozent weniger als für Pkw-Neureifen. Trotzdem liegt in Deutschland ihr Marktanteil in diesem Segment nur bei rund 5,5 Prozent. Diese Kaufzurückhaltung führt die im Bonner Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V. (BRV) organisierte Vereinigung im Wesentlichen auf die nach wie vor bestehenden Vorbehalte gegen runderneuerte Reifen zurück ...

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Recycling-Glas wird zu ökologischem Dämmstoff
Energie sparen mit TECHNOpor Glasschaum-Granulat
Von Eva Mittner (Pressekontakt TECHNOpor)

Jährlich wandern Millionen von Flaschen als Altglas in die Container zum Recycling. Eine Variante der Wiederverwendung von Altglas ist die Herstellung eines äußerst effektiven Dämmstoffs: TECHNOpor Glasschaum-Granulat. Umweltbewusstes Bauen erfordert gesundheitliche Verträglichkeit und ökologische Unbedenklichkeit der verwendeten Stoffe. TECHNOpor Produkte zeichnen sich durch hervorragende Dämm-Eigenschaften und ökologische Herstellung aus. In Deutschland und Österreich wurden bereits 1.300 Bauvorhaben mit diesem Baustoff verwirklicht ... 

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Die TRGS 517
Bericht zur Fachtagung vom 13.06.2008
Autoren: Claas Brüning, Gernot Stracke, Umweltkolleg

Am 13.06.2008 veranstaltete das Umweltkolleg in Hattingen eine Fachtagung zum Thema TRGS 517 „Tätigkeiten mit potenziell asbesthaltigen mineralischen Rohstoffen und daraus hergestellten Zubereitungen und Erzeugnissen“, die in der überarbeiteten Fassung seit Januar 2007 rechtskräftig ist.
Acht Referenten stellten zunächst die wissenschaftlichen Grundlagen und die wesentlichen Inhalte und Pflichten vor, um im Anschluss auf die Auswirkungen auf Ausschreibungen und Projektverläufe und die zu erwartenden wirtschaftlichen Folgen einzugehen. Derzeit ist die Vorschrift vielerorts noch nahezu unbekannt. Der hohe Anteil an Teilnehmern aus Behörden zeigt aber, dass sie dort mittlerweile wahrgenommen wird und es ist zu erwarten, dass sie zukünftig stärker Berücksichtigung finden wird ...

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Staub dominiert die Belastung
aus SR 07-2008

Welchen Belastungen durch Gefahrstoffe und biologische Arbeitsstoffe sind die Beschäftigten in Textilrecycling-
betrieben ausgesetzt? Dieser Frage gingen Dr. Ralph Hebisch und Dr. Gunter Linsel in einer repräsentativen Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Dortmund und Berlin, nach ...

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Bedeutung des Schrottmarktes und seine Entwicklung
Von Birgit Guschall-Jaik, bvse

Schrott - grob definiert als Produktionsabfälle und nicht mehr brauchbare Gegenstände sowie Industriegüter aus Stahl oder Guss -  ist heute weltweit nach Eisenerz der zweitwichtigste Eisenträger für die Stahl- und Gussproduktion. Er dient außerdem als Kühlmittel für die Abgießtemperatur. Der Einsatz von Schrott schont den Verbrauch an Primärrohstoffen, spart Energie, Boden und Wasser und vermindert den CO2-Ausstoß. Schrott wird sozusagen im Tagebau gewonnen und ist ein lokaler Sekundärrohstoff, der weltweit gehandelt wird. Über den Preis werden Angebot und Nachfrage geregelt. Dabei ist von entscheidender Bedeutung, dass die  Märkte sehr empfindlich und sehr schnell auf Veränderungen reagieren. Die Preiselastizität ist größer als 1, d. h. eine geringe Preisänderung kann zu einer hohen Nachfrage- oder Angebotsänderung führen ...

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Neue Marktstudie
Am 11. April 2008 präsentierten die BKV Beteiligungs- und Kunststoffverwertungsgesellschaft mbH
und tecpol GmbH im Rahmen eines Symposiums ihre neue Marktstudie „Kunststoffabfälle und die
deutsche Entsorgungswirtschaft“.

Von Brigitte Weber, SEKUNDÄR-ROHSTOFFE

Eines Tages, sagte ein Teilnehmer der Veranstaltung in einer Pause, werde Recyclingkunststoff genau so viel kosten wie Neuware. Dabei zeigte er sich felsenfest davon überzeugt, dass diese Prognose schon in ein bis zwei Jahren Realität sein wird, und zwar in der Automobilindustrie. Angesichts der Ergebnisse der neuen Marktstudie, die von der Consultic Marketing und Industrieberatung GmbH sowie der Unternehmensberatung Ellendt & Herold im Auftrag von BKV und tecpol erstellt wurde, scheint die Vorhersage des Marktkenners Gestalt anzunehmen und schon bald kein „Luftschloss“ mehr zu sein ....

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REACH: Checkliste
Am 1. Juni beginnt die Vorregistrierung der Phase-In Stoffe.
Von Dr. Cornelia Boberski, Geschäftsführerin innoturn®

Nachdem die Richtlinie 2007 in Kraft getreten ist, laufen in diesem Jahr die wichtigen Fristen an. Sie entscheiden, ob Betriebe ab 2009 noch lieferfähig sind. Alle Phase-In Stoffe, die in einer Menge von mehr als einer Tonne im Jahr weiterhin ohne Unterbrechung importiert oder hergestellt werden sollen, müssen vorregistriert werden.
Die Vorregistrierungsphase beginnt am 1. Juni 2008. Dabei haben die Unternehmen ein komplexes Gesetzeswerk sowie rechtliche Unsicherheiten zu bewältigen. Es heißt nicht nur, mehrere Tausend Seiten zu verstehen und zu interpretieren – um genau zu sein, sind es bis jetzt zwischen 6.000 und 7.000 Seiten. Hinzu kommt, dass einige Hilfestellungen entweder noch nicht abgeschlossen oder bereits wieder in Überarbeitung sind. Gleichzeitig müssen die Unternehmen strategische Entscheidungen mit einem hohen Grad an Flexibilität treffen ...

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Das REACH-Handbuch können sie bei uns im Shop bestellen.


Umsetzung der Abfallverzeichnisverordnung bundeseinheitlich
-Neues Gutachten zur Einstufung von Abfällen-
Von Dr. Beate Kummer / BDSV

Die Einstufung von Abfällen gemäß der Abfallverzeichnisverordnung wird nicht bundeseinheitlich gehandhabt. Derzeit gibt es in den 16 Bundesländern ganz unterschiedliche Auslegungen, was dazu führt, dass Unternehmen mit bundesweiten Standorten mit uneinheitlichem Vollzug zu kämpfen haben. Ein Musterbeispiel ist die Einstufung der Shredderleichtfraktion (SLF). In manchen Bundesländern wird ganz selbstverständlich davon ausgegangen, dass die SLF ein ungefährlicher Abfall ist, was hinsichtlich der Entsorgung mehr Möglichkeiten eröffnet. Worauf beruht die Unterscheidung, dass SLF einmal als gefährlicher und einmal als ungefährlicher Abfall eingestuft wird? Dies hängt damit zusammen, dass es zwei verschiedene Abfallschlüssel gibt: eine nicht gefährliche und eine gefährliche Variante (sog. Spiegeleinträge). Bei letzterer liegen Gefährlichkeitsmerkmale der Abfallverzeichnisverordnung (AVV) vor …

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Erleichterung bei der Entsorgung für Großküchen
Speise – und Nassmüllabfälle bis zu 80% reduzieren!
Von Bendig & Krause

Die Entsorgung von Speise- und Nassmüllabfällen in Großküchen war noch nie eine beliebte Angelegenheit. Trotz Sauberkeit und Einhalten der HACCP Richtlinie, der TierNebG und sonstigen Entsorgungsvorschriften stinken die Speiseabfälle gerade im Sommer dennoch buchstäblich bis zum Himmel. Der Grund hierfür ist der hohe Wasseranteil in den Abfällen. Hierdurch wird der Gär- und Keimprozess beschleunigt und lässt den Abfall übel riechen. Als dann auch noch ab November 2006 die Entsorgung der Speise- und Nassmüllabfälle aus gewerblichen Küchen über den Schweinetrank in der EG verboten wurde, ist die Entsorgung zudem noch sehr teuer geworden …

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Globale Marktsituation der Biokunststoffe
Reifenhäuser gibt Studie in Auftrag

Von Reifenhäuser Maschinenbau und nova- Institut

„Raus aus der Nische – rein in den Massenmarkt“. Mit solchen Schlagworten wirbt die Biokunststoff-Branche in diversen Fachzeitschriften und auf Kongressen. Dies sollte Grund genug für Unternehmen aus der Kunststoffbranche sein, sich mit diesem Thema näher zu beschäftigen. Die Reifenhäuser GmbH & Co. KG Maschinenfabrik in Troisdorf ist eines der ersten deutschen Maschinenbau-Unternehmen, die sich mit der tatsächlichen globalen Marktsituation der Biokunststoffe verstärkt auseinandersetzen: Im vergangenen Jahr wurde die nova-Institut GmbH in Hürth, die seit über fünfzehn Jahren Marktforschung im dem Bereich Biowerkstoffe - Biokunststoffe, WPC und Naturfaserverstärkte Kunststoffe - betreibt, mit einer umfangreichen Studie beauftragt.

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Der Kampf ums Altpapier!
Zur Entscheidung des OVG Niedersachen vom 24. Januar 2008 -7 ME 193/07
Ein Beitrag von RA Dr. jur. Thomas Ax, Maitre en Droit (Paris X-Nanterre) und RA Carsten Schmidt;
Ax, Schneider & Kollegen, Neckargemünd/Essen

Abfall ist nicht gleich Abfall! Wohl in keinem Bereich trifft diese Aussage mehr zu als im Altpapierbereich. Anders als bei sonstigen Abfallfraktionen kommt dem gesammelten Altpapier nämlich ein nicht zu unterschätzender Marktwert zu. Anders ausgedrückt bedeutet dies, dass die Entsorgung des Altpapiers finanziell lukrativ ist. Es ist daher nicht verwunderlich, dass auch private Unternehmen durch den Aufbau eines gewerblichen Sammelsystems versuchen, die vorhandenen finanziellen Vorteile des Altpapiers zu nutzen. Ebenso verwundert es nicht, dass dieser Versuch nicht mit den Interessen des öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgers in Einklang zu bringen ist ...

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REACH und Sekundärrohstoffe – Betroffenheit der Recyclingwirtschaft
REACH: Ein Fass ohne Boden?

Autor: Dr. Beate Kummer, Bad Honnef

REACH bedeutet Registration (Registrierung), Evaluation (Bewertung) und Authorization (Zulassung) von chemischen Stoffen. Unter „Stoffen“ versteht man chemische Elemente und ihre Verbindungen in natürlicher Form, es sind damit keine „Werkstoffe“ gemeint. Unter die Verordnung fallen auch Zubereitungen und Erzeugnisse, zu denen die meisten aufbereiteten Sekundärrohstoffe aus Abfällen gehören.
Die Registrierung ist ein Kernelement von REACH. Mit ihr sollen zukünftig alle (chemischen) Stoffe auf dem europäischen Markt erfasst und hinsichtlich ihrer Anwendung bewertet werden. Abfälle sind derzeit verordnungsrechtlich generell ausgenommen, Sekundärrohstoffe jedoch nicht. Werden also „Stoffe“ in einem Rückgewinnungsverfahren aufbereitet und wieder in Verkehr gebracht, sind sie von REACH betroffen. Entscheidend dabei ist, dass beim Rückgewinnungsprozess eine chemische Veränderung vorgenommen wird - erst dann würde ein noch nicht registrierter Stoff entstehen. So werden beispielsweise bei der Aufbereitung von Schrotten gemäß Sortenliste keine registrierungspflichtigen „Stoffe“ zurück gewonnen, es handelt sich hierbei um bereits vom Hersteller registrierte Fe-Metalle bzw. Stoffe in Stahllegierungen. Anders verhält es sich bei der Aufbereitung von NE-Metallen. Die NE-Metallschrotte können eine Vielzahl verschiedener Metalle und Stoffe in Legierungen enthalten, so dass nach der Aufbereitung zu prüfen ist, ob neue Stoffe in Legierungen enthalten sind, die noch nicht auf dem europäischen Markt registriert sind.
Zahlreiche Recyclingprodukte enthalten zwar Stoffe (Monomere in Kunststoffen, Kohlenwasserstoffe in Altöl und Lösungsmitteln, Stoffe in Legierungen, Eisen, elementare Metalle) gemäß REACH, bei vielen Aufbereitungsprodukten bleiben sie jedoch fester Bestandteil in den Erzeugnissen (Bleche, Stahlcoils). Jedoch bleibt die Pflicht bei den Unternehmen, immer zu prüfen, ob sie es mit „Stoffen“, „Zubereitungen“ oder „Erzeugnissen“ gemäß REACH zu tun haben, weil sich danach alle nachfolgenden Pflichten richten ...


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Crushers at a Bulgarian Copper Mine Protected by Eriez
by Eriez Magnetics Europe Limited

The large Bulgarian mining concern, Ellatzite Med AD, has purchased and installed two large Suspended Electro Magnetic Separators to separate tramp metal that can easily damage crushers and conveyor belts. The Suspended Magnets have been selected, designed and manufactured by Eriez Magnetics Europe Ltd, based in the UK.
The mining industry is an important sector in Bulgaria’s heavy industry, based on the existence of some relatively abundant and strategic mineral deposits. Many of the major mining companies recognise that equipment needs updating and that any new plant would need to comply fully with all relevant EU standards legislation ....

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Banner-Red


Chlorstudie
Von Prof. Dr.-Ing Bernd Bilitewski, Dr.-Ing. Matthias Schirmer, Dipl.-Ing. Gaston Hoffmann, Institut für Abfallwirtschaft
und Altlasten, TU Dresden, im Auftrag des Wirtschaftsförderungszentrum Ruhr für
Entsorgungs- und Verwertungstechnik e.V.

Im Rahmen einer Studie des Wirtschaftsförderungszentrum Ruhr für Entsorgungs- und Verwertungstechnik e.V. (WFZ Ruhr) führte das Institut für Abfallwirtschaft und Altlasten der TU Dresden eine Untersuchung hinsichtlich der vorhandenen Hauptchlorträger und Chlorbindungsformen in verschiedenen Rest- und Wertstofffraktionen durch. Des Weiteren wurde eine mögliche Chlorentfrachtung mittels Klassierung untersucht. Hintergrund dieser Untersuchungen ist der vermehrte Einsatz von Brennstoffen, die von Abfällen stammen. Diese Brennstoffe tragen nicht nur zur Minderung des Einsatzes fossiler Brennstoffe bei. Vielmehr besitzen sie auch negative Eigenschaften, wie etwa Erhöhung der Schadstoffemissionen, Änderung des Ascheschmelzverhaltens und die Hochtemperaturkorrosion. Untersucht wurden die Rest- und Wertstofffraktionen Hausmüll, Bioabfall, Sperrmüll, Verpackungsabfall und Gewerbeabfall ...
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Energie und Abwasser
Autor: Dr. Jürgen Kroll, EU-Recycling

Wasser- und Energiemanagement stehen in Wechselbeziehung zueinander. Denn es kostet Energie, um Abwasser auf heutigem Standard einzuspeisen: Die Wasserindustrie ist der viertgrößte Energieverbraucher im Vereinigten Königreich. Ein weiteres Erhöhen der Standards für Wasserqualität - so könnte man meinen - steigert die Energiekosten. Das parlamentarische Büro für Wissenschaft und Technik der beiden britischen Parlamente hat die Optionen für Abwasserbehandlung in Bezug auf Energieerhaltung und erneuerbare Energieerzeugung untersucht.
Über 10 Milliarden Liter Abwasser werden jeden Tag in England und Wales produziert. Etwa 6,34 Gigawattstunden Energie werden benötigt, um dieses Menge zu behandeln - fast 1 Prozent des durchschnittlichen täglichen Elektrizitätsverbrauchs von England und Wales. Die jeweils verwendete Energie hängt ab von der Qualität des Abwassers und der erforderlichen Intensität der Behandlung ...

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Biofuels: growth through mandates
by Ricky Hill, Datamonitor forecourts analyst

The use of biofuels as a motor fuel in Europe has increased rapidly in recent years. It currently accounts for around one percent of total road fuel in terms of energy content. The main driver of this growth is the European Biofuels Directive, setting a target for biofuels to account for 5.75% of total road fuel sales by 2010. A new report from independent market analyst Datamonitor (DTM.L) shows that although the EU’s interim target of two percent by 2005 was missed and the 2010 target is also unlikely to be achieved, the penetration of biofuels into the road fuel market will continue to grow on the back of national legal mandates and increased availability at the pump, even in countries like the UK that have traditionally lagged behind in terms of the utilization of biofuels ...

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Vorrang der stofflichen Nutzung von Holz als Biomasse
im Sinne der Kreislaufwirtschaft
VDP lehnt die vorgesehene Novellierung des EEG durch die Bundesregierung ab.

Die deutsche Zellstoff- und Papierindustrie fordert den Vorrang der stofflichen Nutzung von Holz als Biomasse im Sinne der Kreislaufwirtschaft. Sie wird darin unterstützt vom Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU), der auch zu der Überzeugung gelangt ist, dass „in langfristiger Perspektive die stoffliche Nutzung gegenüber der energetischen bevorzugt werden sollte“. Die Zellstoff- und Papierindustrie orientiert sich hier an einer stofflichen Nutzungskaskade, an deren Ende die energetische Verwertung stehen sollte. Sie widerspricht damit der vorgesehenen Novellierung des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) durch die Bundesregierung, wie sie im Erfahrungsbericht 2007 zum EEG dargelegt ist.
Mit Vorlage des Erfahrungsberichtes zum EEG definiert die Bundesregierung neue Ziele für den Anteil der Erneuerbaren Energien am Stromverbrauch, und zwar 27 Prozent für 2020 und mindestens 45 Prozent für 2030. Die Erreichung dieser Ziele soll gesetzlich festgelegt werden, obwohl auch im Erfahrungsbericht darauf hingewiesen wird, dass „die verfügbare Datenbasis für ein effizientes Monitoring der Entwicklung der Erneuerbaren Energien im Sinne des EEG in praktisch allen Sparten als unzureichend einzustufen ist“. Das gilt in besonderer Weise für die Verfügbarkeiten von Holz als Biomasse zur Energieerzeugung. Die Leistungsfähigkeit des Waldes wird als nahezu unbegrenzt dargestellt, obwohl inzwischen in Studien nachgewiesen wurde, dass der Holzeinschlag sehr viel höher ist als vom Statistischen Bundesamt ausgewiesen und heute bereits ein Drittel des gesamten Holzverbrauches der energetischen Nutzung zugeführt wird.
Ohnehin wird nach Ansicht des Verbandes deutscher Papierfabriken e.V. (VDP)die Möglichkeit des Beitrages der Biomasse zur Lösung der Energieproblematik "maßlos überschätzt". So stellt der SRU fest, dass durch biogene Reststoffe und nachwachsende Rohstoffe nur zwischen 4 und 5 Prozent des Primärenergiebedarfs der Bundesrepublik Deutschland gedeckt werden kann. Bezogen auf den gesamten Holzeinschlag in Deutschland würden gerade mal 3 Prozent des Primärenergiebedarfes gedeckt werden.
Hingegen seien Kreislaufführung und Ressourcenschonung zwei Seiten derselben Medaille. Hohe Recyclingraten von Altholz und Altpapier trügen zu Stabilität und Versorgungssicherheit der Rohstoffversorgung in der Holzwirtschaft bei. Die CO2-Speicherung im Wald werde verlängert durch die Speicherung von CO2 in den Produkten. Durch heute bereits etablierte Recyclingsysteme - so der VDP - kann Holz mehrfach genutzt werden, was die Lebensdauer im Verwertungsprozess verlängert. Holzfasern, die sich nach Gebrauch für eine stoffliche Verwertung nicht mehr eignen, werden anschließend nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung sehr viel effizienter energetisch genutzt.
Die im Erfahrungsbericht der Bundesregierung beabsichtigte Absenkung der jährlichen Degressionssätze von 1,5 Prozent auf 1 Prozent hätten aus ökonomischer Sicht fatale Folgen. Eine durch Fördermittel induzierte Nachfrage nach Biomasse würde die Rohstoffkosten in die Höhe treiben und durch weitere Förderung die Zahlungsbereitschaft der Biomasseanlagenbetreiber weiter anheben. Die Folge sei das Ingangsetzen einer Preisspirale. Verlierer seien die energieintensiven Betriebe der Zellstoff- und Papierindustrie, die sich einer Zangenwirkung ausgesetzt sehen: Einerseits müssten sie trotz Härtefallregelung höhere Energiepreise bezahlen, womit wiederum die Biomasseanlagenbetreiber die Rohstoffpreise nach oben trieben. Die internationale Wettbewerbsfähigkeit der nationalen Industrie bliebe dadurch auf der Strecke. Ohnehin seien - argumentiert der VDP - ökonomische Überlegungen im Konzept der Bundesregierung so gut wie nicht vorhanden. Von nachhaltigem Handeln könne somit keine Rede sein.
Der Verband deutscher Papierfabriken fordert daher den Erlass einer Verordnung über die Nachhaltigkeitsanforderungen für die Erzeugung von nachwachsenden Rohstoffen, insbesondere zur Vermeidung von negativen Auswirkungen auf Naturhaushalt und Landschaftsbild. Aus seiner Sicht ist die Anwendung des ordnungsrechtlichen Instrumentariums in Form einer Verordnung nicht notwendig. Für die nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder existierten freiwillige Zertifizierungssysteme (PEFC, FSC usw.), die weltweit angewendet werden. Hiermit seien gute Erfahrungen gemacht worden – gesetzliche Regelungen für diesen Bereich wären daher überflüssig. Er empfiehlt, diese eingeführten Systeme für die Biomasse Holz anzuerkennen und sie auch für die Zertifizierung von Agroforstplantagen zu akzeptieren.

Die detaillierten Änderungsvorschläge des VDP sind unter
www.eu-recyling.com/VDP_Pospapier.pdf nachzulesen.

Quelle: VDP


Banner-Red


Neuartige Entwässerungstechnik für Speiseabfälle
reduziert Kosten und CO2
Von Franz Josef Löbbert

Die Zeiten als noch Bauern die Speiseabfälle von Küchenbetrieben für die Verfütterung ihrer Schweine kostenlos abholten durften, sind durch das Verfütterungsverbot der EU-Verordnung 1774/2002 längst Vergangenheit. Die strengen Hygiene- und Umweltvorschriften bei der Nassmüllentsorgung stellen die verantwortlichen Küchenleiter immer wieder vor neue hygienetechnische sowie betriebswirtschaftliche Herausforderungen. Dabei schlagen besonders die baulichen Investitionen sowie die hohen volumenorientierten Entsorgungskosten zu den Biogasanlagen gravierend ins Gewicht. Der neuartige Lösungsansatz „SEEA“ von Stulz Umwelt- und Entsorgungstechnik entzieht den hohen Wasseranteil beim Speiseabfall fast gänzlich und reduziert somit die zu entsorgenden Speiserestemengen auf unter ca. 20 % der ursprünglichen Ausgangsmenge. So beurteilen Anwender sowie auch eine Behörde diesen neu entwickelten Anlagentyp konzeptionell sowie insbesondere unter abfallwirtschaftlichen Gesichtspunkten, Energie- und Klimaaspekten als interessant ... 

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Klare Aussage

Die RAL Gütegemeinschaft Rückproduktion von FCKW-haltigen Kühlgeräten e.V. begrüßt die Auffassung Deutschlands, dass alle Kohlenwasserstoffe enthaltenden Altgeräte gemeinsam erfasst und in geeigneten Anlagen behandelt werden sollten. Damit „werden nicht nur ökologisch eindeutige Weichen gestellt, sondern es ist nun auch Planungssicherheit für alle Hersteller und Recyclingunternehmen in Deutschland zur künftigen Abwicklung des Kühlgeräte-Recycling gegeben“, kommentierte die Organisation die Antwort der deutschen Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von Abgeordneten der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ...

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Ressourcenschonung durch Abfallverwertung
Von Dr. Thomas Probst / bvse

In Europa verändert sich die Entsorgungs- und Abfallwirtschaft nachhaltig, da sich die ressourcenoptimierte Kreislaufwirtschaft nun zunehmend in der aktuellen Umweltpolitik aus Gründen des Klimaschutzes und der Verteuerung von Ressourcen etabliert. Der Umbau der Kreislaufwirtschaft zur Stoffstromwirtschaft wird durch die Einschränkungen bei der Deponierung und vor dem Hintergrund knapper Vorbehandlungskontingente zusätzlich beschleunigt. Bei der Entsorgung erzielt der Mittelstand seit vielen Jahren seine Wertschöpfung aus den Materialien selbst und nicht aus deren Beseitigung. Die Sekundärrohstoffe, die aus den anfallenden Mono- und Mischstoffströme generiert werden, bedienen weltweit die Rohstoffmärkte mit hochwertigen Materialien. Die Energieeinsparungen erfolgen in den europäischen Binnenmärkten sowohl bei der energetisch erleichterten Rohstoffgewinnung als auch durch den Einsatz von Abfallmaterialien als Brennstoffe. Eine sinnvolle Getrennthaltung anfallender Stoffströme ist der Schlüssel zum Ausbau der ressourcenoptimierten Stoffstromwirtschaft, die im Wettbewerb Bestand haben muss ...

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Gegen „Low-Level“ Vorbehandlung- und Abfallverbringung unter dem Deckmantel
des Bergrechts - Qualität ist entscheidend

bvse / Eric Rehbock

Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock nimmt aus Sicht des bvse Fragen zu aktuellen Themen Stellung, die die Branche beschäftigen …

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Plädoyer für ein neues Denken bei der Verpackungsentsorgung
-Novelle der VerpackV kuriert nur einige Symptome-
Von Dr. Beate Kummer, KUMMER:UMWELTKOMMUNIKATION

Im Rahmen einer Konferenz der IIR Deutschland GmbH zur Novelle der Verpackungsverordnung diskutierten in Berlin am Novellierungsprozess beteiligte Vertreter aus Wirtschaft und Politik die bevorstehende Umsetzung. Einige Referenten äußerten übereinstimmend die Meinung, dass auch die 5. Novelle der VerpackV nicht alle Probleme lösen kann. Die Vertreter der Dualen Systeme DSD GmbH, Interseroh Dienstleistungs GmbH und Landbell AG zeigten sich zwar weitgehend zufrieden, dass die Trittfahrerproblematik angepackt würde, jedoch gäbe es nach wie vor eine Reihe anderer „Baustellen“...

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Zweistufige Zerkleinerung mit der Schneidmühle CentriCut
Von Dipl.-Ing. Gunter Schippers, NUGA AG Kunststoffschneidmühlen, Balgach/Schweiz

Die Morein Plastics GmbH (www.morein.nl), ein vor rund 20 Jahren gegründeter Kunststoff-Recycler, hat die Produktion kürzlich vom niederländischen Denekamp ins niedersächsische Nordhorn verlegt. Die Verlagerung wurde notwendig, weil die alte Produktionsstätte aufgrund starker Expansion zu klein geworden war. Gleichzeitig mit der Inbetriebnahme der neuen Produktionsstätte hat das Unternehmen eine zweistufige Zerkleinerungsanlage in Betrieb genommen, deren Herzstück eine Schneidmühle vom Typ CentriCut 44sl der Nuga AG, Balgach/Schweiz, ist ...

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Ausgeleuchtet - neue Umweltaktion für Handel und Gewerbe
Energieeffizienz und kurze Entsorgungswege bewegen die Kunden.
Rücknahmesystem unterstützt Einrichtung von Altlampen-Sammelstellen.
Quelle: Lightcycle Retourlogistik und Service GmbH / MPA Marketing & PR Agentur GmbH

Spätestens seit dem Vorstoß Australiens in Sachen Glühlampenverbot ist das Thema ‚Leuchtmittel’ in den Focus des Endverbrauchers gerückt. Der Anteil an Energiesparlampen in deutschen Haushalten liegt nach Schätzung von Experten derzeit bei ca. 5 % im Vergleich zu konventionellen Leuchtmitteln. Dieser wird sich in den nächsten Monaten sicher signifikant erhöhen.
Gasentladungslampen - zu denen auch Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren gehören - verlangen nach umweltschonender Entsorgung ...

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Neue Nachbarn auf gutem Weg
Quelle: WIRTSCHAFT - Das IHK-Magazin für München und Oberbayern 03/2007, Autor: Mechthilder Gruber

Bayerns Export in die neuen EU-Staaten wächst überdurchschnittlich. Doch wie verlässlich sind die neuen Partner?
Das IHK-Magazin sprach mit Rechtsanwalt Karl Pörnbacher über die Rechtssicherheit in den osteuropäischen Nachbarländern.

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Kunststoffe in Deutschland: Produktion, Verarbeitung und Verwertung in 2005
Autor: Brigitte Weber, EU-Recycling

Im Auftrag der deutschen Kunststoffindustrie erstellt das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Consultic regelmäßig Studien über nationale Produktions-, Verbrauchs- und Verwertungsdaten für Kunststoffe. Mittlerweile liegt die fünfte Arbeit dieser Art vor, die von der Beteiligungs- und Kunststoffverwertungsgesellschaft mbH (BKV) in ihrer Funktion als Plattform für Kunststoff und Recycling des Industriezweiges vorgestellt wurde ...

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Rechtliche Anforderungen an die Entsorgung von Kühlgeräten
Unter besonderer Berücksichtigung des Anhangs II der Richtlinie 2002/96/EG
über Elektro- und Elektronik-Altgeräte.

Autor: Rechtsanwalt Dr. Holger Jacobj
(Der Autor ist Mitglied der Rechtsanwaltskanzlei Prof. Versteyl Rechtsanwälte in Burgwedel.
Der Aufsatz basiert auf einem Gutachten im Auftrage der RAL Gütegemeinschaft Rückproduktion
von FCKW-haltigen Kühlgeräten e.V.)

Die ordnungsgemäße Entsorgung von Kühlgeräten richtet sich in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union nach den Bestimmungen der Richtlinie 2002/96/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. Januar 2003 über Elektro- und Elektronik-Altgeräte in Verbindung mit den nationalen Vorschriften.
Im Rahmen der Umsetzung der Richtlinie 2002/96/EG in die künftige Entsorgungspraxis wird derzeit intensiv diskutiert, ob Kohlenwasserstoffe aus Altkühlgeräten vollständig entnommen und dann als solche beseitigt oder verwertet werden müssen oder ob diese umweltrelevanten Substanzen (z.B. im Rahmen eines Shredder-Prozesses) in die Umwelt emittiert werden dürfen.
Die RAL Gütegemeinschaft Rückproduktion von FCKW-haltigen Kühlgeräten e.V. (RAL) hat zur Frage der Entfernung von Kohlenwasserstoffen aus Altkühlgeräten eine Stellungnahme des zuständigen EU-Kommissars Stavros Dimas eingeholt ...

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Gerätebatterien: Teilnahmewettbewerb um Entsorgungsleistungen
Autor: Brigitte Weber, EU-Recycling

Alle drei Jahre schreibt GRS Batterien Entsorgungsleistungen im Rahmen des Rücknahmesystems für Gerätebatterien aus. Der erste öffentliche Teilnahmewettbewerb ist abgeschlossen. Ein zweiter folgt Anfang 2007.
Die Stiftung Gemeinsames Rücknahmesystem Batterien (GRS Batterien), die in Deutsachland für die Rücknahme und das Recycling ausgedienter Gerätebatterien und Akkumulatoren zuständig ist, hat im Rahmen einer bundes- bzw. weltweiten Ausschreibung die Aufträge für die ersten drei von insgesamt sechs Losen erteilt. Der kürzlich abgeschlossene öffentliche Wettbewerb diente der Vergabe der Lose II (Sortierung), IV (Beseitigung) und V (Verwertung) für den Leistungszeitraum von Anfang Oktober 2007 bis Ende September 2010 ...

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REACH: Chemikalienkontrolle mit Licht und Schatten
Autor: Dr. Jürgen Kroll, EU-Recycling

REACH ist die Abkürzung von Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals und soll werden, was der Name ausdrückt: eine Handhabe zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe.
Der Zeitplan des Projekts steht in Grundzügen fest. Der Umweltministerrat hatte am 27. Juni 2006 die gemeinsamen Standpunkte von REACH verabschiedet. Am 11. Dezember 2006 wird die Zweite Lesung im EU-Parlaments stattfinden und REACH möglicherweise verabschiedet. Sollte das der Fall sein, rechnet man mit dem Inkrafttreten etwa im April 2007. In einer Übergangsphase von 12 Monaten sollen eine Europäische Agentur für chemische Stoffe mit Sitz in Helsinki installiert und einzelstaatliche Auskunftstellen eingerichtet werden ...

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“Urban Mining” sichert Rohstoffe
SEKUNDÄR-ROHSTOFFE 10/2006, Autor: Brigitte Weber

Sollte die Entsorgungs- und Recyclingbranche jemals ein schmuddeliges Image gehabt haben, sind diese Probleme spätestens seit der vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) erstellten Studie endgültig vorbei.
Der Grund dafür liegt in der Tatsache, dass in der Studie über die ”gesamtwirtschaftliche Bedeutung von Sekundärrohstoffen”) die Wertschöpfung durch den Einsatz von Recyclingmaterialien auf 3,7 Milliarden Euro taxiert wird. Diese Summe wurde nach IW-Schätzungen allein im Jahr 2005 erreicht. Nach Angaben des Bundesverbandes der Deutschen Entsorgungswirtschaft (BDE), der die Untersuchung gemeinsam mit dem IW der Öffentlichkeit vorstellte, helfen die Entsorgungs- und Recyclingfirmen der deutschen Volkswirtschaft Jahr für Jahr diese Summe an Rohstoff- und Energiekosten zu sparen ...

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Statusbericht zum Beitrag der Abfallwirtschaft zum Klimaschutz
und mögliche Potentiale
von Günter Dehoust, Kirsten Wiegmann, Uwe Fritsche, Hartmut Stahl, Wolfgang Jenseit, Anke Herold, Martin Cames, Peter Gebhardt, Öko-Institut e.V. unter Mitarbeit von Regine Vogt und Jürgen Giegrich, ifeu-Heidelberg GmbH.
Im Auftrag des Umweltbundesamtes.
Herausgeber: Bundesverband der Deutschen Entsorgungswirtschaft e. V. ,
Redaktion: Gerd Henghuber, Antje Rhodius, www.bde-berlin.de

Mit dem Inkrafttreten des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes im Jahr 1996 fand bis Juni 2005 eine schrittweise Abkehr von der Deponierung unbehandelter organischer Abfälle statt. Durch einen deutlichen Anstieg der getrennten Erfassung und Verwertung sowie durch Abfallvermeidung und effizientere Methoden zur Abfallbehandlung und -beseitigung konnten fossile Energieträger und Rohstoffe ersetzt werden. Diese gehen als Gutschriften in die Klimabilanz ein und führen so zu deutlichen Entlastungen bzw. Einsparungen klimawirksamer Emissionen und fossiler Energieträger ...
In den einzelnen Szenarien sind folgende Aspekte variiert:
1. Verstärkte stoffliche Verwertung von Eisen und Nicht-Eisen-Metallen
2. Steigerung der Mitverbrennung
3. Kapazitätsausweitung und Effizienzsteigerung (u. a. KWK-Ausbau) der MVA für Siedlungsabfälle
4. Umstellung von der Kompostierung zur Vergärung von Bioabfällen - mit motorischer Biogasnutzung
5. Ersatz der rohstofflichen Kunststoffverwertung durch werkstoffliches und energetisches Recycling.

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Die Bestimmung der Rieselfähigkeit von Agglomeraten mit einer Auslaufbox
Von Alfred Sonntag, Dr. Stefan Bosewitz

Beim Recycling von Kunststoffen kommt man nicht umhin, sich mit dem Thema Förderung und Lagerung von Schüttgütern auseinander zusetzen. Besonders wird dies deutlich, wenn Kunststoffe lediglich gemahlen bzw. agglomeriert werden, da die Rieselfähigkeit dieser Art von Schüttgütern von dem der Granulate oder Pulver erheblich abweicht.
Dies betrifft im besonderen Agglomerate, Flakes und Mahlgüter. Bei der traditionellen Prüfung von Kunststoffgranulaten kommt ein Rieselfähigkeitstrichter nach EN ISO 6186 zum Einsatz. Gemessen wird die Rieselzeit bei vorgegebener Masse oder vorgegebenen Volumen.
Eine andere, allerdings nicht standardisierte Prüfmethode, verwendet mehrere Prüftrichter mit gleichem Durchmesser und Neigungswinkel aber mit verschiedenen Auslassdurchmessern. Bewertungsgröße ist in diesem Fall der Durchmesser, bei dem das Rieseln einsetzt ...

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